Computerspielsucht und Glücksspielsucht

Jeder kennt es: Etwas, das uns Spaß und Freude bereitet, machen wir manchmal einfach mehr, öfter oder länger, als es uns eigentlich gut tut. Im Extremfall kann dies in einer sogenannten Verhaltenssucht münden. Glücksspielsucht und seit 2019 auch Computerspielsucht sind offiziell als Suchterkrankung anerkannt. Aber auch ohne dass eine Sucht vorliegt, kann exzessives Spielen zu sozialen, finanziellen oder gesundheitlichen Problemen führen.

Dass man im Freundes- oder Verwandtenkreis eine betroffene Person findet ist recht wahrscheinlich: Jede(r) Hundertste spielt in Luxemburg zumindest problematisch Glücksspiele, jeder zwanzigste Jugendliche zeigt ein hochproblematisches Computerspielverhalten.

Aber was macht eine Verhaltenssucht eigentlich aus? Woran erkenne ich Betroffene? Kann man vorbeugen? Und was ist eigentlich so attraktiv an Computer- und Glücksspielen?

Der Vortrag versucht, auf diese Fragen antworten zu geben, und zudem ein Licht auf den Trend zur Verbindung von Computer- und Glücksspielen zu werfen, die als neue Gefahr für Jugendliche gilt.

Der Vortrag wird gehalten von Dr. Andreas König, Dipl.-Psych., PPT, Chargé de direction der Vereinigung <<Ausgespillt / Game Over>>.

Donnerstag, den 23. April 2020 um 19 Uhr

Mindestteilnehmerzahl erforderlich.

Gratis. Bitte melden Sie sich bis spätestens den 18.4. an.