Konferenz „Lëtzebuerger an Amerika“ mam Georges Caltheux

Mehr als 70 000 Luxemburger waren im 19. Jahrhundert nach Amerika ausgewandert.

Dafür gab es viele Gründe: Arbeitslosigkeit, kinderreiche Familien, Streitigkeiten bei der Erbteilung, kriminelle Taten, Abenteuerlust, billiges Land in Amerika. Unsere Vorfahren siedelten vorzugsweise im Mittleren Westen in den Staaten, Wisconsin, Minnesota, Iowa aus, wo heute noch 250 – 300 luxemburgische Steinhäuser stehen.

Andere fanden Beschäftigung in Chicago, wo heute – hochgerechnet – noch etwa 60 000 Nachfahren der ersten Einwanderer leben.

Vor 25 Jahren kam es in Luxemburg und in Amerika zu einer Wiederentdeckung der kulturellen Erbschaft, was mit sich brachte

dass Häuser restauriert wurden und ein Museum über die Auswanderung im Staate Wisconsin entstanden ist.

Es heiβt, dass 1500 Amerikaner, mit luxemburgischen Wurzeln, wieder unsere Staatsangehörigkeit beantragt hätten.

Georges Calteux, der Vortragende hat viele Jahre in Amerika gewirkt und auch ein Buch zu dem Thema herausgegeben.

Sein Vortrag ist von zahlreichen Bildern untermalt.

Mir suerge fir Bréidercher a Gedrénks

Donneschtes, 8. November

um 17:00 Auer

am Club Haus Am Becheler

Mellt Iech w.e.g. un! Mir soe Merci.